Jens Beeck

Jens Beeck zum Moorbrand auf dem Gelände der WTD 91 im Emsland

Jens Beeck lässt sich vor Ort die Lage schildern

Zum Moorbrand im Emsland, der sich in Folge eines Raketentests bei einer Erprobung auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 bei Meppen nun bereits seit Wochen ausbreitet, äußert sich der lokale Bundestagsabgeordnete Jens Beeck (FDP) nach seinem heutigen Besuch bei der Einsatzleitung der WTD und den Gesprächen mit Landrat, 1. Kreisrat und Krisenstab:

„Wie es zu dem inzwischen dramatischen 800 Hektar umfassenden Brand kommen konnte, muss unverzüglich aufgeklärt werden. Zwar gab es im Vorfeld der Erprobung eine Abwägung der Brandgefahren, diese hat sich aber im Nachhinein als unzutreffend erwiesen Auch wenn eine Verkettung unglücklicher Umstände zu Grunde lag, ist das derzeitige Brandgeschehen eindeutig eine Großlage. Damit dies zukünftig verhindert werden kann, müssen nach meiner vorläufigen Bewertung die Kapazitäten im Sanitäts- und Löschdienst der WTD bei der Ausrüstung deutlich verstärkt werden.

Auch wenn es zu lange gedauert hat, jetzt ist eine funktionierende Leitstelle und zentrale Koordinierungsstelle von Bundeswehr, Technischem Hilfswerk, Leitstelle der kommunalen Feuerwehren und Innenministerium eingerichtet. Die Arbeit läuft hier inzwischen koordiniert, was ich sehr begrüße.

Die Spekulationen über mögliche Räumungen von Ortschaften waren verfrüht; akute Räumungspläne, das versicherten mir Bundeswehr und Feuerwehr übereinstimmend, gab es zu keinem Zeitpunkt. Das ist auch heute, Stand 14:00 Uhr, nicht der Fall.

Ich danke aktuell 1.050 Einsatzkräften vor Ort und insbesondere den über 500 Einsatzkräften der kommunalen Feuerwehren und des technischen Hilfswerks. Ohne ihren aufopfernden Einsatz wären die Auswirkungen sicherlich noch verheerender gewesen.“